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Am Morgen
© Vera Hewener
Grau schimmernder Morgen du! Nimmst du mir die Träume der Nacht, hälst jener Dunkelheit Wacht? Umfange mich ohn’ Sorgen!
Oh Hauch von frischem Wind! Streichst du mir leicht durchs Haar, weckst meine Sinne sogar. Bin deiner Leichtigkeit Kind!
Oh Strahl’ der erglühenden Sonne! Triffst mich bei Tagesbeginn, gibst mich dem Erwachen hin. Füll meine Seele mit Wonne!
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Gewitter
© Vera Hewener
Ein Segen, dass Regen nach heißen Wegen sich endlich auf uns ergoss. Man fühlte, es kühlte. In einem wühlte das Wetter, das sich anschloss.
Es klatschte und platschte. Ein Kindlein patschte im schlammigen Wasserloch. Und winde geschwinde durchwehten die Linde, dass Laub überm Boden kroch.
Es zuckte. Es duckte das Kind sich und guckte, lief schnell in das Haus hinein. Es blitzte und spritzte. Das Kindlein spitzte die Ohren. Der Donner brach ein.
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