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Literarisches Quartett sucht Gärten für Lesungen
Termine für 2010 stehen fest, Orte noch nicht – Nächster Auftritt am 23. April unter dem Motto „Knospenzauber“
Die Termine für das literarische Quartett stehen fest, doch noch werden Veranstaltungsorte gesucht. Auch sind Gedichtlesungen in Püttlinger Gärten geplant. Gartenbesitzer können sich beim Kulturamt melden.
Von SZ-Mitarbeiterin
Beatrix Hoffmann
Püttlingen. Nach einer Phase ohne öffentliche Auftritte startet das literarische Quartett jetzt wieder voll durch. Zum Saisonauftakt lasen Vera Hewener, Eva Dörr-Vieregge, Margret Roeckner und Georg Fox Winter-Gedichte im Püttlinger Café Kühnen und gaben unter der malerischen Überschrift „Literatur o. T. (ohne Titel)“ ein Gastspiel in der Saarbrücker Reihe „Kunststoffe“.
Auch die Termine für 2010 stehen alle. Vera Hewener hat die Termine in ihrem Kalender festgehalten, und blättert für uns durch die kommenden Monate. Das Wann stehe fest, nur über das Wo diskutiere man noch, und „es ist ja noch ein bisschen hin“, sagen die Vier.
Doch ehe wir ins Detail gehen, wirft Georg Fox ein: „Uns gibt es nicht nur im Rudel, sondern auch einzeln.“ Das bedeutet so viel wie: Zwischendrin hat sich bei jedem der vier Köllertaler Schriftsteller so Einiges getan. Fox beispielsweise hat zwei Filme zusammen mit Manuel Andrack gemacht und den Nichtsaarländer dabei in die saarländische Seele und Sprache eingeführt.
Vera Hewener hat an ihrem Gedichtsband „Himmelsstürme“ gearbeitet, an einen Verlag geschickt und beim „Printemps des Poètes“ einen Preis gewonnen. Vor Kurzem hat sie ihre Erfahrungen weiter gegeben und einen Schreibworkshop für Kinder im Kloster Heilig Kreuz angeboten. Margret Roeckner hatte bereits gleich am Tag nach dem Gespräch im Café Monroe in der Saarbrücker Herbergsgasse den nächsten Lesetermin. Und auch Eva Dörr-Vieregge hat in der Zwischenzeit „viel geschrieben, vor allem Kurzgeschichten und Gedichte“.
Nun zurück zum Quartett. Zur Planung der Gemeinschaftsaktivitäten treffen sich die vier Autoren bei Margret Roecker. Die Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Püttlingen durchgeführt. So ist bei den Planungen auch immer ein Vertreter vom Püttlinger Kulturamt, wie Mike Siebler oder Klaus Pöss, dabei.
Im neuen Jahr sind wieder stimmungsvolle Veranstaltungen drinnen und draußen vorgesehen. Gleich dreimal, und zwar am 18. Juni, 30. Juli und am 27. August, will man in verschiedenen Personenkonstellationen Gedichte in Püttlinger Privatgärten vortragen.
Leute, die einen besonders schönen Garten haben, können sich dafür ab Januar beim Püttlinger Kulturamt melden. Blütenreich, mit dem Motto „Knospenzauber“ feiert das Quartett den Frühling am 23. April in Uhrmachers Haus. Die Veranstaltungsorte für die Mitsommerlesung am 2. Juli und die „Poesie im Mondschein“ werden noch festgelegt.
hof
Hallobock 04.03.2010 Katholische Erwachsenenbildung lädt zur Saar-Lor-Lux Lesung am 13.03. ein KULTUR INFO. „Couleur Femme“ ist das Motto des Dichterfrühlings, zu dem der Fachbereich Französisch der KEB Saarbrücken am Samstag, 13. März um 17:00 Uhr in die Ursulinenstraße 67 einlädt. Der Französischkurs befasst sich mit der französisch-ägyptischen Dichterin Andrée Chedid. Anschließend lesen renommierte Autoren aus der Saar-Lor-Lux-Region.
Der Lothringer Jean Louis Kieffer ist durch seine moselfränkischen Dichtungen besonders in den Grenzregionen bekannt geworden. Er ist der Vorsitzende der Mundartvereinigung „Gau en Griis“ und Preisträger mehrerer Mundartwettbewerbe. Alexandra Fixmer vertritt die französischsprachige moderne lyrische Dichtkunst in Luxemburg, ist im Vorstand des luxemburgischen Buchverlegerverbandes und publiziert auch in Kanada.
Die Saarländerin Vera Hewener veröffentlichte in Deutschland, Frankreich, Ungarn und in der Schweiz und erhielt mehrere Literaturpreise in Italien, Frankreich und Deutschland. Ihre Lyrik ist auch in deutschen Schulbüchern zu finden. Im April erscheint ihr neuestes Werk „Himmelsstürme“ in der edition Wort, Tholey-Hasborn.
SZ vom 15.03.10 Ein Abend mit Poesie von Frauen beim „Printemps des Poètes“
Saarbrücken. Seit 1999 wird in Frankreich mit dem „Printemps des Poètes“, dem Frühling der Dichter, der Poesie landesweit ein Ehrentag eingeräumt. In der ersten Märzhälfte werden unter einem bestimmten Motto öffentlich Lesungen, Wettbewerbe und Interpretationen von Gedichten zelebriert. Seit 2005 wird dieser „Printemps des Poètes“ auch bei uns begangen. Seither veranstaltet die Katholische Erwachsenenbildung in Saarbrücken einen Abend, in dem sich die Teilnehmer des Französischkurses der KEB einem französischen Dichter nähern und gleichzeitig auch Poeten der Grenzregion ihre Arbeiten vortragen.
Das Thema des „Printemps des Poètes“ in diesem Jahr lautete „Couleur Femme“ (Frauenfarbe). Dieses Motto stammt von einem Gedicht gleichen Namens der bretonischen Dichterin Guénane. Eingebettet in Klavierstücke von Robert Schumann, die von Werner Grothusmann vorgespielt wurden, trugen Kursteilnehmerinnen der KEB die zarten Gedichte der französisch-ägyptischen Dichterin Andrée Chedid vor – auf Französisch und Deutsch. Die stimmigen Übersetzungen stammten von der „Arbeitsgruppe Poesie“ der KEB.
Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden im zweiten Teil des Abends lyrische Werke, ebenfalls zum Thema „Couleur Femme“, von Dichtern der Grenzregion vorgetragen. Alexandra Fixmer aus Luxemburg, Vera Hewener aus dem Saarland und Jean-Louis Kieffer aus Lothringen lasen aus ihren Werken. nba
hallobock 30.03.2010 Gartenpoesie zum Frühlingsbeginn im Haus Vita - Dichterin Vera Hewener entführte die Bewohner auf die Insel der Seligen
KULTUR INFO. Seit der Mensch sesshaft wurde, begann er, sich die Fruchtbarkeit der Erde zu Nutze zu machen. Der Anbau von Wildfrüchten bildete den Auftakt zur Jahrtausende alten Gartengeschichte. Die saarländische Vera Hewener ging ihr nach.
Zu Gast im Haus Vita zeichnete die saarländische Autorin ein historisches und lyrisches Panorama von den Anfängen des Gartenanbaus über Nutzgärten, Bauerngärten, Landgärten bis hin zur Gartenarchitektur des Barock. Die Bewohner freuten sich auf die Lesung nach dem langen Winter. Auf den Casinotischen blühten zarte Blumensträuße, die Zuhörer versanken lyrisch in Wiesentempeln, auf simulierten Waldwegen, in Buchsbaumteppichen und Rosengestaden. Von den Gärten der Semiramis wanderte Vera Hewener zur Insel der Seligen. In den Versen tauchte Shanghai ebenso auf die Hochwassermarke. „In kurzer Entfernung wirft der Matrose die Ankerleine/vertäut die Grenze einer Wirklichkeit/die den Himmel absucht nach Bestand//das Auge ahnt den Fingerzeig der Hochwassermarke…“. Weiter gings zu den Gärten des Olymps. Artemis spielte im Götterpark auf der Laute, Musen tanzten am Schäferbach. Im Garten Eden waltete Milde „in des Gartens ew’gen Hände/Samen streut den Segen der Natur/in geistliches Gelände/einer weiten Heimat“. Die Gartenkultur Roms flammte in den römischen Gärten der Villa Borg auf, der Rosengarten im Garten der Sinne verströmte einen betörenden Duft. Höfisch wurde es in der französischen Gartenkunst des Gartenbaumeisters André Le Notre. Im Chateau Monhoudou hörte man „Hörnerklang/Gebell einer Fuchsjagd“, der Fächer eines Pfaus federte „im Zeitwind über Brombeerranken.“ Gegen Ende der Lesung schimmerte der Frühling durch die Fenster des Casinos. Gänseblümchen reckten sich „nach dem Lichtmaß/aus dem der Frühling/seine Farben schöpft“. Es war der erste Sonnentag im diesjährigen Frühling, dem die Poesie der mit zahlreichen Literaturpreisen in Italien und Frankreich ausgezeichnete Schriftstellerin aus Püttlingen neues Wachstum verlieh. Wohlfühlatmosphäre hatte sich ausgebreitet, die Zuhörer bedankten sich und fragten gleich nach der nächsten Lesung. Diese findet am Mittwoch, 21.Juli um 16.00 Uhr unter dem Motto „Auch das Windflüstern schläft“ statt. Die Lesung ist bei freiem Eintritt öffentlich
www.hallobock.de 13.04.2010 Die linden Lüfte erwachen am 23. April um 19:30 Uhr im Uhrmachers Haus - Püttlinger literarisches Quartett öffnet poetische Schatzkammer über den Frühling
KULTUR INFO. Das Kulturamt der Stadt Püttlingen setzt die Reihe „Literatissimo“ in diesem Jahr wieder fort. Sie startet am Freitag, 23. April um 19:30 Uhr im Uhrmachers Haus im Püttlinger Ortsteil Köllerbach mit der Themenlesung „Knospenzauber“.
Nach der langen Winterpause gehen in Püttlingen die Buchdeckel wieder auf. Vier Püttlinger Schriftsteller öffnen ihre literarischen Schatzkammern. Die Veranstaltungsreihe beinhaltet 2010 Themen- und Gartenlesungen. Neu dabei ist, dass musikalische Beiträge der Musikschule Püttlingen das Programm bereichern werden. Geplant ist auch die Herausgabe der Gartengedichte über die Stadt Püttlingen in einem Buch. In den Themenlesungen rezitieren die Literaten Georg Fox, Eva Dörr-Vieregge, Margret Roeckner und Vera Hewener nicht nur eigene Dichtungen. Zu Gehör kommen auch die großen Klassiker und moderne Poesie.
Los geht es am Freitag, 23. April mit der Themenlesung „Knospenzauber“. Auf dem Programm stehen Themen wie Frühlingserwachen, Gartenkunst, Knospenzauber und Frühlingsgefühle. Auch die Poesie von Rilke, Mörike, Kästner oder Uhland lassen die linden Lüfte erwachen.
Auf poetische Spurensuche in den Privatgärten der Stadt gehen die Literaten am Freitag, 25. Juni im Garten von Hans Georg Müller. Es lesen Margret Roeckner und Eva Dörr-Vieregge. Am Freitag, 27. August lesen Georg Fox und Vera Hewener im Pfarrer-Rug-Park und im Schwesternhaus. Die Katholische Öffentliche Bücherei ist Gastgeber. Die Reihe endet am Freitag, 17. September mit der Themenlesung „Poesie im Mondschein“ im Pfarrheim Liebfrauen mit Margret Roeckner, Eva Doerr-Vieregge und Vera Hewener. Gastgeber wird dann die Katholische Bücherei Liebfrauen sein.
Saarbrücker Zeitung vom 15.4.10 Literarisch durchs Jahr Literatissimo-Reihe: Püttlinger Autoren startet in die neue Saison
In Püttlingen startet die beliebte Literatissimo-Reihe einheimischer Autoren. Den Anfang macht ein literarisches Begrüßen des Frühlings am 23. April in Uhrmachers Haus. Auch Gartenlesungen sind wieder dabei.
Von SZ-Mitarbeiterin Beatrix Hoffmann
Püttlingen. Die Püttlinger Literaten sind rege. Sie dichten und schreiben Geschichten. Sie bleiben nicht im stillen Kämmerlein, sondern sie präsentieren ihre Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Zusammen ist man bekanntlich stark, und so treten Vera Hewener, Margret Roeckner, Eva Dörr-Vieregge und Georg Fox zu zweit oder zu viert an, und steigern so die Literatur zum Literatissimo. So darf man sie „literarisches Quartett“ nennen. „Einfach so“ habe sich das bei den Lesungen ergeben, die Brigitte Mann im Köllerbacher Café Kühnen organisiert hatte, schildert Margret Roeckner. Seit 2004 treffen sich die vier Autoren regelmäßig, inzwischen im Haus von Margret Roeckner oben auf dem Sommerberg in Köllerbach.
Beim Planen der öffentlichen Lesungen steht Klaus Pöss vom Püttlinger Kulturbüro mit Rat und Tat zur Seite. Die Stadt stellt auch Räume zur Verfügung, übernimmt Werbung und Pressearbeit. So hat Pöss zum Beispiel einen Flyer sowie ein Literatissimo-Plakat in Druck gegeben. 2006 gab es die ersten Literaturtage in Püttlingen und Köllerbach. Später kamen Lesungen in Privatgärten hinzu. Man habe das Konzept ständig verfeinert und verändert, erklärt Vera Hewener.
Literatissimo startet am Freitag, 23. April, 19.30 Uhr, unter der Überschrift: „Knospenzauber“ in Uhrmachers Haus in Köllerbach. Jeder der vier Literaten wird einen Themenschwerpunkt setzen. „Und jeder klinkt sich auch bei jedem ein“, sagt Eva Dörr-Vieregge. „Themenabend“ bedeutet aber auch, dass nicht zwangsläufig alles aus eigener Feder stammen muss. Es darf ruhig auch mal ein Gedicht von Rilke zitiert werden. Georg Fox obliegt bei dieser Lesung das „Frühlingserwachen“, Eva Dörr-Vieregge ist für die Rubrik „Frühlingsgefühle“ zuständig. Margret Roeckner will die „Sprache der Blumen“ entschlüsseln, und Vera Hewener wird sich der „Gartenkunst und Gartenarchitektur“ widmen. Ein Klavierschüler der Püttlinger Musikschule wird für den musikalischen Rahmen sorgen.
Stimmungsvoll werden die beiden Gartenlesungen, die im Sommer folgen. Die erste ist am Freitag, 25. Juni, 19.30 Uhr, im Garten von Pastor Hans-Georg Müller, den wir schon in unserer Reihe „der besondere Garten“ vorgestellt hatten (Weiherbergstraße 54 in Püttlingen). Im Spätsommer, und zwar am Freitag, 27. August, 19.30 Uhr, kommt man dann im Pfarrer-Rug-Park in der Sprenger Straße in Köllerbach zusammen. Das kleine Amphitheater in der Nähe der Martins-kirche bietet hier die perfekte Kulisse. Rita und Uwe Barth, die die öffentliche katholische Bücherei im ehemaligen Schwesternhaus in Köllerbach betreuen, werden bei dieser Veranstaltung in die Rolle der Gastgeber schlüpfen (falls es regnen sollte, zieht man in die Bücherei um).
Bei der Gartenlesung im Juni tragen Margret Roeckner und Eva Dörr-Vieregge Gedichte und Geschichten vor. Im August sind Georg Fox und Vera Hewener an der Reihe. Das Besondere der Gartenlesungen ist, dass die Autoren auch speziell für den Garten ein Gedicht verfassen.
Zum Abschluss der Saison geht es wieder rein in die gute Stube: Margret Roeckner, Vera Hewener und Eva Dörr-Vieregge werden in der katholischen Bücherei Liebfrauen am Freitag, 17. September, 19.30 Uhr, „Poesie im Mondschein“ präsentieren. Dieser Abend soll stimmungsvoll draußen im Dämmerlicht mit Blick auf Mond und Sterne starten.
Am Ende des Jahres soll aus den Literatissimo-Texten ein Buch werden. „Wir geben es in Druck“, verspricht Klaus Pöss vom Kulturbüro.
Infos im Püttlinger Kulturbüro, Tel. (0 68 98) 69 11 82.
Auf einen Blick
Die Literatissimo-Termine (immer freitags):
23. April: Themenlesung „Knospenzauber“, Uhrmachers Haus in Köllerbach.
25. Juni: Gartenlesung im Garten von Hans Georg Müller, Weiherbergstraße 54 in Püttlingen.
27. August: Gartenlesung im Pfarrer-Rug-Park.
17. September: Themenlesung „Poesie im Mondschein“ im Pfarrheim Liebfrauen, Püttlingen.
Beginn: je 19.30 Uhr
DieWoch 17.04.2010 „Auf Rosenteppichen wandern“
Poetischer Frühlingsbeginn mit Vera Hewener - Nächste Lesung am 23. April
KÖLLERTAL Eine lange Tafel mit Blumensträußen, leckerer Kuchen und Röstaroma zur Kaffeezeit lockten Bewohner und Gäste an. Eine große Familie versammelte sich im Casino. Die Hausleitung hatte zur Frühlingslesung mit der Köllertaler Dichterin Vera Hewener geladen.
Um Gärten kreisten die historischen Ausführungen, angefangen bei den Gärten der Semiramis, über die Insel der Seligen, hellenischen Volksgärten bis zur Gartenkunst des André Le Notre am Schloss Versailles zeichnete die saarländische Autorin ein Panorama des Gartenanbaus. Zu jeder Epoche las sie mal Gartenpoetisches, Mystisches, oder Frühlingshaftes. Nutzgärten, Bauerngärten und Landgärten blühten auf.
Im Klostergarten röhrte ein Hirsch, Rosen rügten die Staubindiskretion mit Duftentzug, Blumen wurden ins Graskleid gestickt. Auch die Bewässerungsprobleme der ägyptischen Hochgärten wurden zum Thema.
„In kurzer Entfernung wirft der Matrose die Ankerleine/vertäut die Grenze einer Wirklichkeit/die den Himmel absucht nach Bestand//das Auge ahnt den Fingerzeig der Hochwassermarke…“.
Auf Rosenteppichen wanderte die Autorin in römischen Gärten. Eine Bewohnerin fühlte sich an die Dichtung der deutschen Romantik erinnert, eine andere sah sich in den saarländischen „Volksgärten“ lustwandeln, denn auch dort war man Zaungast, etwa im Garten der Sinne, im Renaissancegarten Schloss Berg oder in den Privatgärten Püttlingens. Diese Gedichte entstanden während der Literatissimo-Veranstaltungen der Stadt Püttlingen.
Die Autorin aus Püttlingen teilte mit, dass diese Lesereihe am 23. April mit der Themenlesung „Knospenzauber“ in Uhrmachers Haus in Püttlingen-Köllerbach fortgesetzt wird. Auch dort dreht sich dann alles um den Frühling drehen. red./sam/Foto: Ver
Saarbrücker Zeitung vom 26.04.2010 Gedichte über Blumen zu Klaviermusik
Vier Autoren lasen beim „Knospenzauber“ in Uhrmachers Haus
Vier Autoren stellten ihre eigenen Gedichte und die berühmter Kollegen beim „Knospenzauber“ am Freitag in Uhrmachers Haus in Köllerbach vor. Die Gedichte rund um das Thema Blumen wurden von Klaviermusik untermalt.
Von SZ-Mitarbeiterin Beatrix Hoffmann
Köllerbach. Die grüne Wiese hinter Uhrmachers Haus hatte sich hübsch gemacht. So führte der Weg vom Parkplatz zum „Knospenzauber“ an Gänseblümchen, gelbem Ginster und blühenden Bäumen entlang. Das war eine nette Einstimmung auf die literarische Veranstaltung.
Die Poeten Margret Roeckner, Vera Hewener, Eva Dörr-Vieregge und Georg Fox (Fotos: SZ) hatten sich auf vier Podesten niedergelassen. Auf jeder Seite stand eins. Die Zuhörer saßen dazwischen wie in einem Kaffeehaus an vielen kleinen Tischen. So strömten die Worte aus vier Himmelsrichtungen auf sie ein.
Reihum stellten die Autoren eigene Gedichte und welche von berühmten Kollegen wie Erich Kästner, Rainer Maria Rilke und Johann Wolfgang von Goethe vor. Es gab vier Themenbereiche: Frühlingserwachen, Gartenkunst, Knospenzauber und Frühlingsgefühle. Sie gaben dem Programm Struktur. Stefan Leinenbach, Preisträger von „Jugend musiziert“ aus Riegelsberg, setzte am Klavier sehr eindrucksvolle Zäsuren.
Die Floristin Sonja Reichmann schlüpfte in die Rolle der Moderatorin. So ganz nebenbei erklärte sie, wie man Frühlingsgefühle durch bunten Blumenschmuck hervorlocken kann. Die Floristin hatte einen extravaganten Kranz vor sich liegen, frei gewunden aus Kirschblüten und Zweigen. Glockenblumen zierten die Zuhörertische. Noch mehr Blütenfülle zauberten die Gedichte herbei.
So stellte Eva Dörr-Vieregge hauchzarten zerknitterten Mohn in mondänem rot als ihre Lieblingsblume vor. Vera Hewener wandelte durch die Gärten der römischen Villa in Perl-Borg und Georg Fox schaute sich auf der Place de Vosges in Paris um, wo die Kastanien ihre Blätter im Herbst zu bunten Teppichen auslegen.
Hahnenfuß, Hibiskusblüten, Maßliebchen und viele mehr spielten mit. Margret Roeckner versetzte sich sogar in die Rolle des Löwenzahns. In einem anderen Gedicht belauschte sie das Gespräch der Rosen hinter ihrem Haus. So wurden nicht nur stimmungsvolle Gedichte, sondern auch originelle Sichtweisen präsentiert. Georg Fox brachte auch Impressionen aus Püttlingen mit. Da stellt der Kneipenwirt die Stühle aufs Pflaster und der Köllerbach gluckert. Damen mit vollen Einkaufstüten stöckeln vorbei, und der Bürgermeister schaut vom Rathausfenster auf den Frühling in der Stadt.
Eva Dörr-Vieregge zitierte ein Gedicht von Mascha Kaleko, in dem der Himmel blau, das Kleid neu und der Tag bürofrei ist und die Dichterin denkt: „Erst wenn man frei auf Bänken sitzen kann, dann ist es Zeit sich zu verlieben.“ Auszüge aus der Veranstaltung werden am Mittwoch, 5. Mai, um 18.50 Uhr im Kulturspiegel des SR gesendet
ansehen unter www.sr-mediathek.sr-online.de/index.php?selection=KS Kulturpiegel vom 06.05.2010
31.07.2010 www.hallobock.de
Im „Chateau“ Vita am Rotenbühl lebten alte Schlossgeister auf - Püttlinger Schriftstellerin Vera Hewener parlierte und rezitierte über müßige Stunden
SAARBRÜCKEN. Die Wohnungen sind längst belegt. In der Seniorenresidenz Haus Vita am Saarbrücker Rotenbühl gibt es Wartezeiten. Hausdamen sorgen für Annehmlichkeiten und die notwendige Unterstützung im Bedarfsfall. Zum Programm gehört auch eine Lesung mit der saarländischen Autorin Vera Hewener. Mit Ausführungen über die Zeit begann die müßige Stunde der Poesie, ergänzt mit Zitaten von Humboldt, Seneca und Geißler. Haikus wie „Die Stunde reibt sich/ auf im trockenen Asphalt/ meine Uhr steht still“ und Gedichten mit Versen wie „Und Jahr um Jahr/ sich das Blühen über dem Beet verstreut/ das du gedüngt mit den Antworten/ die dich das Wachsen lehrte“ legten den Nährboden für Reflektionen. Zu erfahren war, dass der Ausspruch „die Uhr ist abgelaufen“, auf Wasseruhren zurückgeht, die bei den Griechen im dritten Jahrhundert vor Christi die Redezeit vor Gericht begrenzten. Der Geschichte der Zeitmessung folgte die Betrachtung über die Tageszeiten. Die Saarbrücker Innenstadt wurde zum Schauplatz der Poesie, etwa im Gedicht „Mittagsdissonanz“ über die Saarwiese hinter dem Staatstheater: „Der Sonnenstand kulminiert,/ das Zeitgespinst glüht unter der Belichtung,/ trifft auf Mörtelzeichnungen, auf Häuserreihen,/ auf das Staatstheater, das angegraut und benommen/ zusammenzuckt…“. Das Gedicht gehört zu einem Zyklus über Saarbrücken, das die Autorin anlässlich der 1000-Jahr Feier der Landeshauptstadt geschrieben hatte. Weiter gings mit müßigen Stunden am Nachmittag. Die Wege führten zum Bostalsee, wo Wildentenflaum über Pflastersteine tändelte, in der Rue de Rivoli spülte die Seine den Staub der Eile fort und im Loiretal servierte die Vicomtesse de Monhoudou Schlossgästen ihres Chateaus Kaffee, stiegen im Gesellschaftszimmer Schlossgenerationen aus Wandportraits für den Plausch mit der Aristokratie.
Das Buch „Himmelsstürme“ von Vera Hewener ist noch druckfrisch und gerade in den Buchhandel gekommen. Erschienen ist es in der Edition Wort mit Sitz in Bitburg, ISBN 978-3-936554-00-3 zum Preis von 14,50€. Die nächste Lesung der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Autorin und Preisträgerin internationaler Literaturpreise ist am 27. August um 19.30 Uhr im Pfarrer-Rug-Park in Püttlingen, wo Hewener in der Reihe „Literatissimo“ gemeinsam mit Georg Fox liest.
17.08.2010 www.input-aktuell.de Internet-Tageszeitung des Dreiländereck Deutschland-Ostbelgien-Luxemburg „Himmelsstürme“ – Neues Buch der saarländischen Autorin Vera Hewener
Bitburg/D. „Himmelsstürme“ ist das siebte Buch von Vera Hewener, das im Buchhandel erhältlich ist. Es widmet sich verstärkt Naturereignissen. Motive sind das Meer, das Leben in der Stadt und auf dem Land, zwischenmenschliche Beziehungen, Gärten oder die Jahreszeiten.
Als Verleger legt Bernd Leidinger Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Manuskripte. Die Anzahl der Autoren seines Kleinverlages edition Wort ist daher nicht übermäßig groß, dafür aber exklusiv. Jetzt gelang es ihm, die mit internationalen Literaturpreisen in Italien und Frankreich ausgezeichnete saarländische Autorin Vera Hewener in sein Verlagsprogramm aufzunehmen. Vere Hewener zeichnet stimmungsvolle, impressionistische und frische Sprachbilder, die gleichzeitig auch Sinnbilder alltäglicher Erfahrungen sind. Sowohl freie als auch gebundene Formen wie Sonette, Haikus, Tankas oder Balladen finden sich in dem 136 Seiten umfassenden Gedichtband, der mit Fotografien sehr ansprechend aufgelockert ist. Das Buch ist eine gelungene Symbiose aus Dichtung und Fotografie. Nichts wird überlagert, was sicher auch an den Schwarzweißaufnahmen liegt. Die Sprache selbst ist überaus bildhaft mit einem sicheren Gespür für lyrisches Gestaltungsvermögen, leicht und dabei doch reich an einer Metaphorik, die nicht verklausuliert, sondern die es ermöglicht, hinter die Sprachbilder zu schauen. Sie lässt die Erkenntnis des Lesers zu ohne zu beschweren oder zu bagatellisieren. Das Buch lädt zum Nachdenken und Schmunzeln gleichermaßen ein, denn die Autorin hat auch Tiergedichte eingearbeitet, in denen sie humorvoll tierisch-menschliche Eigenschaften unter die poetische Lupe nimmt. Stürme ziehen sich durch alle Kapitel. Sie sind mal Natur-, Liebes- oder Lebensstürme.
Info: Himmelsstürme. Vera Hewener. Gedichte mit Fotografien. edition Wort Verlag. Worte & Kunst. Bitburg 2010. ISBN 978-3-936554-40-3. 14,50 €.
Saarbrücker Zeitung 30.08.2010
Flaschengeister, Nebelfrauen und Bücherwürmer
Rund 100 Besucher ließen sich von den beiden Autoren Vera Hewener und Georg Fox selbst verfasste Geschichten und Gedichte vorlesen
Die Veranstaltungsreihe Literatissimo des Püttlinger Kulturamts fand am Freitagabend im Schwesternhaus statt. Ein idealer Ort, um die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu locken. Gut 100 Zuhörer kamen, um sich zum vorletzten Mal in diesem Jahr vorlesen zu lassen.
Von SZ-Mitarbeiter Walter Faas
Püttlingen. Vera Hewener und Georg Fox sind bekannte Püttlinger Autoren. Eigentlich sollten sie am Freitagabend im Pfarrer- Rug-Park Köllerbach selbst verfasste Geschichten und Gedichte um Burg Bucherbach, die Martinskirche, das Schwesternhaus und die historischen Pfarrhäuser in der Nachbarschaft lesen.
Für die Wiese war es jedoch an diesem Abend nicht lauschig genug, fürs Schwesternhaus schon. Ein Ort mit Geschichte, denkmalgeschützt, schön restauriert, mit Blick auf die Martinskirche: Wohlfühl-Ambiente! Die katholische öffentliche Bücherei (KÖB) befindet sich im Haus. Was könnte besser zu Literatissimo passen als tausende von Büchern?
Sparsam wird zu den einzelnen Stationen der Lesung Musik eingespielt, etwa „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ aus der Kantate „Actus tragicus“ von Johann Sebastian Bach.
Sich vorlesen zu lassen, ist ebenfalls gut verbrachte Zeit: Norbert Rupp, Polizeibeamter, Freizeit-Politiker und Beigeordneter der Stadt Püttlingen, bringt das am Ende einer spannenden Lesestunde mit folgenden Worten auf den Punkt: „Aus Stress ist Ruhe geworden. Das hat man im Raum auch gespürt.“
Im Wechsel, in Hochsprache wie in Mundart, ausgehend vom Schwesternhaus, seiner näheren und ferneren Umgebung, drehen sich die Texte um Menschen, Tiere und Pflanzen, um Jahreszeiten, Be- und Empfindlichkeiten, um Erinnerungen, Phantasien und Emotionen. Lauschigen Lauben werden surreale Bilder gegenübergestellt, von Burg- und Flaschengeistern, Nebelfrauen, Bücherwürmern, Leseratten, Tag- und Nachtträumern. Zeitkritik wird formuliert, etwa: „Wenn Liebe zur Unvernunft und Kinder zum Armutsrisiko werden“. In unterschiedlichen Schattierungen wird immer wieder das „Gligg im Kellerdal“ beschrieben. Das Publikum genießt es, „äänfach“ nur zuzuhören. Am Ende bleibt genügend Zeit, den Abend mit einem kleinen Umtrunk im angeregten Gespräch ausklingen zu lassen und sich auf den Abschluss (für dieses Jahr) von Literatissimo unter dem Motto „Poesie im Mondschein“ zu freuen – am Freitag, 17. September, um 19.30 Uhr beim Pfarrheim Liebfrauen in Püttlingen.
Heusweiler Wochenpost KW 35/10 1.09.10 Bezaubernde Sprache bei "Literatissimo" Texte mit wunderbaren Bezügen zur Heimat im Köllertal!
An diesem Leseabend wurde es sehr eng im großen Saal des Schwesterhauses von Köllerbach. Für die Veranstaltung LITERATISSIMO hatte das Kulturbüro der Stadt Püttlingen Vera Hewener und Georg Fox verpflichtet. Das Lese-Duo hat bereits eine ganze Reihe von Büchern publiziert und zeigte sehr einfühlsam, wie man die Welt mit Sprache in Texte verpacken kann. Beigeordneter Norbert Rupp begrüßte die zahlreichen Zuhörer/innen, denn die Besucher waren zu diesem Vortrag trotz der schlechten Wetterlage geströmt. Frau Hewener präsentierte dabei ihre Inspirationen in Sprachbilder, die auch gleichzeitig Sinnbilder alltäglicher Erfahrungen sind. Mit einem sehr gewählten Wortspiel gab sie manchen Beobachtungen des Alltags eine symbolische Bedeutung. Ihre geschichtliche Würdigung des Pfarrers Karl Rug, der zur bekennenden Kirche gehörte, schaffte einen wichtigen Bezugspunkt, um auch den jüngeren Zuhörern Begriffe wie "rote Zone, Evakuierung, Krieg" zu vermitteln. Georg Fox, Kulturpreisträger des ehem. Stadtverbandes, blieb in seinen Texten sehr bodenständig und nutzt seine intensiven Kenntnisse der literarischen Gattungen für höchst originelle Neuschöpfungen. Besonders auffällig war bei dieser Lesung, wie es ihm gelang, seine Heimat in viele Texte einzubinden. "Bucherbach-Ballade" hieß einer seiner Texte, wo er sehr geistreich die Sagenwelt des Köllertals zu einem Erzählgedicht umformte. Fox schaffte es in unnachahmlicher Art, mit seinen Texten die persönliche Verbundenheit zu seiner Heimat durch eine sehr sensible Sprache auszudrücken. Hinzu kam, dass Fox über eine gute Portion Wortwitz verfügt, welche dieser Lesung eine heitere und lockere Note verlieh.
Diese Veranstaltung war auch ein Beweis dafür, dass für Heimatliteratur ein großes Interesse besteht. Die Besucher waren jedenfalls von der Literatissimo-Veranstaltung begeistert. Die nächste und letzte Folge von LITERATISSIMO findet am 17.09. um 19.30 Uhr im Pfarrheim Liebfrauen in Püttlingen statt. Dann lesen Margret Roeckner, Vera Hewener und Eva Dörr-Vieregge. Für Georg Fox steht als nächster Termin eine Lesung im Jagdschloss Karlsbrunn am 08.10., 19.00 Uhr auf seinem Terminplan. Dort möchte er auch aus seinem großen Mundartrepertoire lesen, das im Schwesternhaus etwas zu kurz kam
Donnerstag, 02. September 2010 um 13:31 Uhr HELMUTH BOCK Kultur Info
Literatur in der “Roten Zone“ Köllerbachs - Vera Hewener und Georg Fox lasen im vollbesetzten Schwesternhaus
PÜTTLINGEN. Eigentlich war der Leseort der Pfarrer-Rug-Park. Wetterbedingt füllte jedoch die vorletzte Station der Literatissimo-Reihe der Stadt Püttlingen mit den bekannten Schriftstellern aus Püttlingen das Schwesternhaus bis auf den letzten Platz. Der Beigeordnete der Stadt Püttlingen Norbert Rupp bedankte sich am Ende der Lesung mit den Worten: „Aus Stress ist Ruhe geworden. Das hat man im Raum auch gespürt.“ Zuvor hatte er verkündet, keine Zeit zu haben, um der Veranstaltung bis zum Schluss beiwohnen zu können.
Eingeleitet wurde der Leseabend von Heweners historischem Rückblick in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Dass Karl Ludwig Rug die Barmener Erklärung mitgetragen hatte und sich gegen das Naziregime stellte, war eine der Ausführungen. Dass das Straflager in Etzenhofen auf Hermann Röchling zurückging, war vielen nicht bekannt. Die Widmungsgedichte Heweners unterstrichen dies. Das Gedicht „Tochter Zion“ bezog die Jesaja-Verse mit ein. Versatzstücke aus dem alten Testament tauchten auf, die Martinskirche wurde zum Schauplatz europäischer Gesinnung: „Karl-Ludwig Rug/würde Johannes Hoffmann die Hand reichen/Robert Schuman war hier.“ Georg Fox knüpfte seine Widmungsgedichte an die Gegenwart. In der Bucherbach-Ballade unterstrich er seine Verbundenheit zur Heimat. In seinen Sprachbildern suchte er immer wieder das „Gligg im Kellerdal“.
Amüsant waren die Tiergedichte. Bei Vera Hewener hatte ein Reh die Hufe verrenkt, als ihm der „goldene Bock“ gegenüber trat. Als ein Frischling den werbenden Keiler in flagranti ertappte, grunzte es „Glück gehabt, dem Schwein wäre ich fast in die Falle getappt“. Bei Georg Fox wurde in einer Bank so mancher Bock geschossen, ein Regenwurm schlängelte sich von der Burg Bucherbach in die Katholische Bücherei im Schwesternhaus und wurde zum Bücherwurm, wo er auf eine Leseratte traf.
So ging es Schlag auf Schlag. Auf gehobene Sprache folgten Allegorien, auf hochdeutsche Gedichte die saarländische Mundart. Eine intensive Aufmerksamkeit des Publikums war den beiden Autoren gewiss. Sonderapplaus erntete Georg Fox für seine Regenwurm-Ballade, Vera Hewener für das zeitkritische Gedicht „Mutterrechte“.
Norbert Rupp war angetan und er bekräftigte, dass diese Kulturreihe auch 2011 weitergeführt wird. Die nächste Lesung der Literatissimo-Reihe findet am Freitag, 17. September im Pfarrheim Liebfrauen in Püttlingen statt. Dann steht Poesie im Mondschein im Mittelpunkt. Es lesen Margret Roeckner, Vera Hewener und Eva Dörr-Vieregge.
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