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Vera Hewener Die Website für Literatur, Kultur und Gesellschaft
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Neuerscheinung Himmelsstürme Gedichte mit Fotografien Vera Hewener 14,50 € ISBN 978-3-936554-00-3 edition Wort Verlag Bitburg
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Auszug aus dem Inhalt
“Von Woge zu Woge schaukelt mich Gischt” Himmelsstürme Meeresdämmerung Dünenwald Sturmschäden Schiffbruch Hungersturm Im Röhricht Salzdampf kocht den Dünensand Aufruhr Wolkenschauer Los der Zikaden Mittagsfeuer Seemannsgarn Nachtmusik Jahre in La Jenny “Von weither ein Winken” Verschiebungen Hoch über der Tierklinik Jagdpause Kinderspiele Wetterwechsel Regenflucht Liebesleid Schweineglück Das mutige Rehlein Häschen in der Grube Honigkrieg “...zwischen Nacht und Dämmerung” Reibung Nachtschatten Sturmwarnung Stundengebet Balanceakt Unter den Rosen “Zwischen Buchsbaum, Schilf und Hecken” Die Welle Renaissancegarten Schloss Berg Römische Bärten der Villa Borg Püttlinger Schlosspark Flamenco am Wölfelsbrunnen Ballade vom wahren Schneckenputsch Rote Huldigung Artemis Laute Tanz der Musen am Schäferbach Gartenklänge Lebensgarten Schlammbad Im Blumenreich Im Irrlicht Waldgeister Septemberlied “Wer entzündet das Grün” Die Fuhre des Lichts Im hellen Vorschein Frühlingsmuster Entsendung Frühling in Burgund Kirschblüten knistern Gelber Ginster sprüht Nachmittag Blumenreime Rose Wahrhaftige Oh Rose Rosa centifolie Dornröschen “... die Zacken der Forke im Frost” Jahresringe Zaungast Schwanengesang Im Flügelwind Nordwind Wintersturm Einkehr Christrosengeflüster Marias Lob Heilige Nacht Weihnachtsstern Jahreswechsel
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Gedichtbesprechungen
zu “Reibung”
“.. Ihr Text schafft mit Ihren eigenständigen Einfällen eine Sprachschöpfung, die aus der Menge merklich herausragt...... ......hervorstechendes lyrisches Gestaltungsvermögen.”
zu “Septemberlied”
“..bemerkenswertes lyrisches Gespür.. gekonnt gewählte metaphorische Sprache.. .stimmungsvolles Naturbild... bemerkenswertes lyrisches Können.”
Kerstin Jäger, Bibliothek deutschsprachiger Gedichte
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Auszeichnung Jokers Lyrik-Preis 2009 (4.-13.Preis)
für das Gedicht “Reibung”
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17.08.2010 www.input-aktuell.de Internet-Tageszeitung des Dreiländereck Deutschland-Ostbelgien-Luxemburg „Himmelsstürme“ – Neues Buch der saarländischen Autorin Vera Hewener
Bitburg/D. „Himmelsstürme“ ist das siebte Buch von Vera Hewener, das im Buchhandel erhältlich ist. Es widmet sich verstärkt Naturereignissen. Motive sind das Meer, das Leben in der Stadt und auf dem Land, zwischenmenschliche Beziehungen, Gärten oder die Jahreszeiten. Als Verleger legt Bernd Leidinger Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Manuskripte. Die Anzahl der Autoren seines Kleinverlages edition Wort ist daher nicht übermäßig groß, dafür aber exklusiv. Jetzt gelang es ihm, die mit internationalen Literaturpreisen in Italien und Frankreich ausgezeichnete saarländische Autorin Vera Hewener in sein Verlagsprogramm aufzunehmen. Vere Hewener zeichnet stimmungsvolle, impressionistische und frische Sprachbilder, die gleichzeitig auch Sinnbilder alltäglicher Erfahrungen sind. Sowohl freie als auch gebundene Formen wie Sonette, Haikus, Tankas oder Balladen finden sich in dem 136 Seiten umfassenden Gedichtband, der mit Fotografien sehr ansprechend aufgelockert ist. Das Buch ist eine gelungene Symbiose aus Dichtung und Fotografie. Nichts wird überlagert, was sicher auch an den Schwarzweißaufnahmen liegt. Die Sprache selbst ist überaus bildhaft mit einem sicheren Gespür für lyrisches Gestaltungsvermögen, leicht und dabei doch reich an einer Metaphorik, die nicht verklausuliert, sondern die es ermöglicht, hinter die Sprachbilder zu schauen. Sie lässt die Erkenntnis des Lesers zu ohne zu beschweren oder zu bagatellisieren. Das Buch lädt zum Nachdenken und Schmunzeln gleichermaßen ein, denn die Autorin hat auch Tiergedichte eingearbeitet, in denen sie humorvoll tierisch-menschliche Eigenschaften unter die poetische Lupe nimmt. Stürme ziehen sich durch alle Kapitel. Sie sind mal Natur-, Liebes- oder Lebensstürme.
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SZ vom 28.07.08 Literatur im Schwesternhaus Vera Hewener las aus ihrem neuen Manuskript Köllerbach. Mit philosophischen Betrachtungen über die Natur, das Leben in der Stadt und den Phänomenen der Jahreszeiten ging die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) Köllerbach in die Sommerpause: Die Püttlinger Autorin Vera Hewener hatte im ehemaligen Schwesternhaus in Köllerbach ihr neues Manuskript vorgestellt. Die Besonderheit des neuen Werkes: Jedes Kapitel beginnt mit einem Haiku, also einem kurzen Gedicht nach japanischer Tradition. Mit dieser poetischen Kurzform befasst sich die Dichterin erst seit kurzem. Hewener findet das für diese Texte typische Verdichten komplexer Zusammenhänge auf nur drei Zeilen besonders interessant und inspirierend. Ihre Gedichte über das Meer, Himmelsstürme, Sturmschäden und Schiffbruch beeindruckten die Zuhörer sehr. Eingeleitet wird dieses Kapitel durch das Haiku „Möwen schweigen still – Nordwind peitscht Wolken aus – spar dir die Tränen“. Als malerisch und leicht seien auch die Gedichte im Kapitel über das Leben in der Stadt empfunden worden. Gedichte voller Leichtigkeit und Zugänglichkeit, so Uwe Barth vom KÖB-Team. Wann das Buch denn erscheinen werde, wollen Zuhörer wissen. Die Autorin möchte es schon Anfang des nächsten Jahres veröffentlichen. Die meisten Gedichte seien bereits geschrieben, viele davon am Atlantischen Ozean, während ihres Urlaubs. pbe
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Septemberlied © Vera Hewener
Tannenbrand im Wiesenhag und des Efeus grünes Blenden will dem Ölkrug Wärme spenden rausche Glut Septembertag
Gräser mir zu Füßen fächeln letzten Gänseblümchen zu bald schon geht zur Winterruh Storchenschnabels herbes Lächeln
ach mir wird ganz leicht zu Mute in des Gartens später Milde Liebesperlen streut der wilde Strauch vor kargen Herbstes Knute
rausche auf Kastanie rausche einmal noch lass Laub sich wiegen bis die Frucht hinab geschieden dir Septemberlied ich lausche
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Reibung
© Vera Hewener
Wind peitscht gegen das Glas der Dämmerung zischt durch die Lichtung zieht scharfe Schnitte schneidet aus der Sonne Fetzen schon trübt sich das Gold fahles Gestotter der Nacht das über Baumkronen ausschüttet Schattengericht
am Boden hampelt die Marionette Dunkelheit baumelt an den Fäden der Notwendigkeit sterbender Stunden deine und meine die wir vergraben in den Schränken der Sehnsucht da wir nicht hier sind nur in Gedanken spielt die Nacht in uns die Wiederholung der Wünsche wir vergaßen
abgerissene Streifen die uns beschließen obere Winkel des Horizonts Wundmale bluten ihr Purpur ins Firn totes Rot kaltes Feuer das ausbrennt unsere Schatten farblose Zeit in der graues Grinsen ein Schimmer ist lässt nicht sehen uns
nicht hören das Knistern der Funken die sprühen wenn das Nicht sich reibt umgenichtete schwarze Löcher fallen in unser Kontinuum unterbrechen die Stille für einen Moment sichtbare Punkte
Blindenschrift einer Lust die wenn wir sie uns gestatten keinen Raum lässt für Schattengespenster Schotterpfade der Neigung die uns häuten wenn wir uns häuten lassen von der Inspiration sterbender Stunden dort oben wo die Nacht noch Himmel ist
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30.08.10 Flaschen -geister, Nebelfrauen und Bücherwürmer. Die Veranstaltungsreihe Litera- tissimo des Püttlinger Kulturamts fand am Freitag- abend im Schwesternhaus statt. Ein idealer Ort, um die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu locken. Gut 100 Zuhörer kamen, um sich zum vorletzten Mal in diesem Jahr vorlesen zu lassen. ....
02.09.10 Literatur in der “Roten Zone“ Köller- bachs - Vera Hewener und Georg Fox lasen im vollbesetzten Schwestern- haus....Eingeleitet wurde der Leseabend von Heweners historischem Rückblick in die Zeit vor dem zweiten Welt- krieg. Dass Karl Ludwig Rug die Barmener Erklärung mitgetragen hatte und sich gegen das Naziregime stell- te, war eine der Ausfüh- rungen. Dass das Straflager in Etzenhofen auf Hermann Röchling zurückging, war vielen nicht bekannt. Die Widmungsgedichte Heweners unterstrichen dies. ....
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Nächste Lesung: 17.09.10 um 19.30 Uhr Literatissimo “Poesie im Mondschein” Kath. Bücherei Liebfrauen mit Margret Roeckner, Vera Hewener und EVa Dörr-Vieregge
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