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2004: Trophäe Novalis für das Buch “Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken”
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Neuerscheinung im November 2003
Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken
Vera Hewener
ISBN 3-937008-46-2 19,80 € Mauer Verlag
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Auszeichnungen vor der Buchveröffentlichung
Superpremio Mondo Culturale in der Sparte B (raccolta inedita) für die Gedichte „Würfelspiel“, „Fruchtbares Feld“, „Nächte des Lichts“, „Sommerdrachen“, „Mondhymne“ und in der Sparte C (Liebesgedicht) für das Gedicht „Liebeslosung“ beim Internationalen Literaturwettbewerb Ommagio a Goldoni Centro Europeo di Cultura, Rom im Oktober 2002.
Selezione Victor Hugo in der Sparte A (poesia singola) “Fruchtbares Feld“, beim Internationalen Literaturwettbewerb “Victor Hugo” der Associazione Culturale Avvenire d’Abruzzo in Luco dei Marsi im Dezember 2002.
3. Preis Deutsche Sprache beim 8. Internationalen Literaturwettbewerb von CEPAL, Europäisches Zentrum für die Förderung von Kunst und Literatur in Frankreich im September 2003 für das Gedicht “Elisabeth und der Tod”.
Auszeichnung nach der Buchveröffentlichung
Trophäe Novalis
beim 9. Internationalen Literaturwettbewerb von CEPAL, Europäisches Zentrum für die Förderung von Kunst und Literatur in Frankreich 2004
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Pressestimmen: “Zart und duftig sind viele dieser Gedichte, voller Freude über den Einklang mit der Natur; hymnisch-gewaltige Gesänge lassen an Hölderlin und Rilke denken....Spontane Erlebnisse sind sprachlich ebenso gut umgesetzt wie Gebete oder sakrale Lyrik, und auch in ihren sozialkritischen Gedichten kommt die gelernte Sozialarbeiterin schnell auf den Punkt. Mit Ironie greift sie dem "Unglücksraben mit Laptop in der Warteschleife" ans "Aktienkurs-Schlafittchen", und in diesen Leviten hagelt es sogar so viele Wortgags, dass man gerne bei manchen verweilen möchte, ohne den Fortgang des Gedichtes zu verpassen. Sie ist eine politische Autorin, diese Vera Hewener, und einige ihrer Auszeichnungen erhielt sie wegen ihrer Texte zur Judenverfolgung und zur Aussöhnung zwischen Christentum und Islam. Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Völklingen vom 17.11.03
Bestellungen:
Mauer Verlag W. Kriese Wittenberger Str. 51 72108 Rottenburg a.N. www.mauerverlag.de
oder VeraHewener@aol.com
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Rezension Himmel und Feuerfunken: Wo die Gedanken Flügel haben! Vera Hewener aus Püttlingen-Köllerbach legte ihren dritten Gedichtband vor „Die Krise der Lyrik hängt auch damit zusammen, dass man sie nicht verfilmen kann!“ sagte einmal Peter Rühmkorf. Natürlich kann man Empfindungen, Wortneuschöpfungen und Assoziationen von Sprache nicht so einfach in ein anderes Medium übertragen. Lyrik ist dazu geschaffen, zu träumen, abzuheben und zu fliegen – wenigstens für ein paar Minuten. Fern vom Alltag auf den Wolken der Gedanken wird man fortgetragen in Sphären, die weit weg und doch so nah bei der Realität sind. Bei dem neuen Gedichtband von Vera Hewener ist keine Spur von Krise der Lyrik festzustellen. Die Autorin fügt Verse mit Leichtigkeit, die den Leser beflügeln und in die Gedankenwelt entführen. Eben dies ist es, was an Vera Heweners Gedichten und Gedanken überrascht: 120 Seiten des neuen Gedichtbandes zeigen eine Lyrik von hoher emotionaler Dichte und verweisen auf ein sehr sensibles Sprachempfinden. Wenn man diese Gedicht liest, stößt man zudem auf eine Fundgrube von unverbrauchten, unverfälschten Metaphern. Seit nunmehr zwanzig Jahren schreibt die Schriftstellerin aus Püttlingen Gedichte. Sie bildete sich autodidaktisch fort und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 einen Preis beim Internationalen Literaturwettbewerb in Benevento (Italien). Ihr erstes Buch „Vermisstenanzeige“ wurde vom Centro Europeo di Cultura in Rom mit dem Literaturpreis „Superpremio Cultura Lombarda“ ausgezeichnet. Für einen Text aus diesem Buch über die Aussöhnung von Christentum und Islam erhielt außerdem den zweiten Preis beim anerkannten Literaturwettbewerb Lev Tolstoj im Dezember 2001. Auch ihr neues Buch enthält eine Vielzahl religiöser Themen und Bezüge. Aus jahreszeitlichen und naturmagischen Betrachtungen formt Vera Hewener außerdem ihre Dichtung. Natürlich wäre ein Lyrikband ohne eine Spiegelung menschlicher Gefühlswelt schlichtweg undenkbar. Die Dichterin scheut sich keineswegs, Themen wie Geburt und Tod, Liebe und Trauer in einer sehr persönlichen und anrührenden Form darzustellen. In einer Zeit, wo man nicht so gerne seine Emotionen nach außen kehren möchte, könnte man – leicht abgewandelt aus ihrem Text „Sehnsuchtsfänger“ – zitieren: „In diesen Zeilen fing sich, was lange ohne Heimat war!“ Georg Fox. Wochenspiegel Völklingen vom 7.7.04
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Aus dem Inhalt
Statt eines Vorwortes Dichters Leid
Sehnsucht wiegt das Land Aphorismus I Dichters Land Fruchtbares Feld Mondhymne Rhapsodie in Blue Letzter Versuch Gleiche Enden Meeresalabaster Morgenröschen Die Luft blüht lavendelblau Morgenflüstern Jagdflug Regentage Avalon Elysium Das Unerwartete Sommerdrachen Morgendiagnose Sommerabschied Traumflucht Finale Orientierung Sonnenuntergang in Völklingen Lichtwechsel Deutsch-Französischer Garten Ehrenfriedhof Akrostichon für Gerhard Stebner
Umschreibung der Nacht Aphorismus II Neutrale Zone Umschreibung der Nacht Die sich selbst erfüllende Zeit Elisabeth und der Tod Ophelias Brief an den Geliebten Das eiserne Herz Ophelias Abschied Herzchip Lichtungen Nächte des Lichts Die nackte Geburt Atlantis Traumverlust Alltägliche Metamorphose Aufgesang
Wie immer man auch Heimat schreibt Aphorismus III Sprechblasenbildung Gauklerelite Volksweisen Relikte der Vergangenheit Feiertag Arbeitslos Bestandsaufnahme Steuermann, lass die Wacht! Visionen Würfelspiel
Der Weg, die Wahrheit, das Leben Aphorismus IV Der Weg Der Stern von Bethlehem Getsemani Pfingsten Die Wahrheit Der Herr der Liebe Das Geheimnis Du Das Leben Ach Jehova
Ich entkomme nicht deinem Scheiterhaufen Liebe Aphorismus V Liebeskuss Frühlingsliebe Liebeslosung Sehnsuchtsfänger Wort für Kuss Die Nähe Jemand wie du Flüsterstunde Du Zeitschnitte Entkommen Sehnsuchtswind Liebesschwur Himmelspforte Sankt Michael Lebensbeschwörung
Bibliographie und Literaturpreise
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Dichters Land
© Vera Hewener
Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken, mein Schreibenest, halt fern mir alle Qual, die suchen lässt und wähnt ein wortlos‘ Tal! In dir bin ich in bald ganz und gar versunken.
Von überall mir Bilder her gewunken, da Stille spricht das Wort im Zaubersaal. Die Fülle glüht und harrt ob meiner Wahl, so werde ich zum Wortdieb und Halunken.
Ich kreise ein, entferne Satztiraden, gestatte mir, ein wenig zu soufflieren, um Übermaß und Wildwuchs zu parieren.
Es tanzen bald die Silben Reimparaden und werfen ihre Paare durcheinander, verschlingen sich im neuen Miteinander.
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